Urlaubsbericht Oberstdorf-Schöllang, August/September 2009

Reisetagebuch Andreashof, Allgäu 2009 (vom 29.08. bis 09.09. 2009)

Samstag, 29.08.2009
Wir schlafen erst mal gemütlich aus. Frühstücken. Bringen das Haus noch in Ordnung, saugen durch, packen das Auto. Gegen 11.30 fahren wir los.
Irgendwo kurz vor Siegburg fällt uns ein, dass wir die Spülmaschine zwar vollgeräumt haben, unserer Lieblingsnachbarin auch einen Zettel geschrieben haben, sie möge sie bitte öffnen und ausschalten, aber wir haben sie noch nicht mals eingeschaltet augenroll.
Wir telefonieren kurz mit ihr und sie übernimmt auch das für uns ;)

Nach 5 Stunden 45 kommen wir ohne Staus in Schöllang an.
angekommen
(anklickbar)

Es macht uns keiner auf, so dass wir erst mal anrufen müssen ;)
Die Wohnung ist gemütlich, der Blick auf die Alpen toll.

Wir bekommen als erstes einen Liter frische Milch, die wir fast komplett leeren.
Den Abend lassen wir dann –doch irgendwie erschöpft- vor dem Fernseher ausklingen.

Sonntag, 30.08.2009
Nach einer Nacht in sehr harten Betten – aber besser so als wenn diese vollkommen durchgelegen wären – wird erstmal ganz gemütlich gefrühstückt. Brötchen gibt es am Sonntag leider nicht. Somit müssen wir heute noch mal unser mitgebrachtes Brot essen.

Gegen 11.00h fahren wir dann gemütlich los. Als Etappe zum Eingewöhnen hat sich Torsten für uns eine Runde um den Freibergsee sich ausgesucht.
Ich habe ihn schon nach ein paar Metern verflucht „Ich hasse dich“ und so….er meinte nur trocken zu mir „Spätestens heute abend hast du mich doch wieder lieb.“
Ich hatte ihn schon aber etwas später wieder lieb, als er zugab, dass er es nicht als so heftigen Anstieg in Erinnerung hatte.
Geschafft
(anklickbar)
Nachdem wir endlich oben angekommen waren, liefen wir eine Runde um den See, wollten an der Hütte einkehren, aber alle Terrassenplätze waren besetzt, also sind wir weiter gelaufen.

Nach 6 gelaufenen Kilometern sind wir wieder unten am Auto angekommen und im Auto kam uns dann die Idee, zur Grassgehrenhütte am Riedbergpass zu fahren, dort könnten wir bestimmt gemütlich was trinken.
Den Weg dorthin sind wir schon im Januar mehrmals täglich gefahren, denn die Hütte liegt auf dem Weg nach Balderschwang. Der Pass war aber so ohne Schnee kaum wieder zu erkennen und an der Grassgehrenhütte war gerade mal ein Viertel soviel los wie zur Skisaison ;-)
allgaeu0003
(anklickbar)

Wir haben uns eine große Schüssel Käsespätzle geteilt und was getrunken und dann noch etwas die Sonne genossen. Dann sind wir wieder, kaputt und glücklich, „nach Hause“.
DIE waren mal lecker
(anklickbar)

Abends sind wir dann noch ne Runde mit dem Fahrrad gefahren, War aber ganz schön kalt.

Montag, 31.08.2009
Heute haben wir uns auf den Weg zur Hörnerbahn gemacht. Wir wollten die Alpen an den Hörnern packen :D
Vom Parkplatz der Hörnerbahn haben wir uns zu Fuß auf den Weg zum Sonderdorfer Kreuz gemacht. Hier wollten wir eine Zwischenrast einlegen und von dort dann weiter zur Zunftleite und dann hoch zum Berghaus Schwaben. Von dort dann weiter über den Fahrweg zur Bergstation der Hörnerbahn. So war der Plan.
Die Sonne machte uns dann auf dem Weg doch sehr stark zu schaffen.
*ächz*
(anklickbar)

Es war so heiß, dass wir immer wieder froh waren, wenn auf dem Weg mal ein paar Bäume standen und wir so ein wenig Schatten hatten.
allgaeu0006
(anklickbar)

Hier hat Kari ihr erstes Gipfelkreuz erreicht:
erste Etappe geschafft
(anklickbar)

So haben wir uns dann am Sonderdorfer Kreuz dazu entschlossen, den Rückweg anzutreten. Das war auch gut so, denn kurz bevor wir den Parkplatz der Hörnerbahn wieder erreichten, löste sich die Sohle von Torstens Wanderschuhen ab.

Möchte gar nicht darüber nachdenken, was passiert wäre, wenn sich die Sohle auf dem Weg zum Berghaus Schwaben sich gelöst hätte.
Nachmittags sind wir dann mit dem Auto nach Oberstdorf gefahren. Kari hatte im Internet eine Adresse eines Schuhmachers gefunden, der auch Bergschuhe repariert. Ob es bei uns daheim einen Schuhmacher gegeben hätte, welcher das auch geschafft hätte?

Dienstag, 01.09.2009
Heute sind wir mit dem Fahrrad vom Parkplatz der Oybele Halle zum Christelssee aufgebrochen. Der Weg war mit sehr viel Schotter nicht so angenehm zum fahren. Oftmals haben wir die Räder dann die Steigungen hinaufgeschoben. Am Christelssee angekommen, haben wir dort eine Rast gemacht. Der Rückweg ging dann die meiste Zeit bergab. Doch irgendwie war es dann wohl doch zu viel bergab, denn auf einmal ging es wieder richtig bergauf. Dort haben wir dann es wieder vorgezogen die Räder zu schieben. Irgendwann ging es dann doch wieder weiter runter und wir sind gut, heile und doch ziemlich kaputt wieder am Parkplatz der Oybele Halle angekommen.
Nachmittags hat Torsten dann sich noch mal auf den Weg nach Oberstdorf gemacht und dort beim Schuhmacher die neu besohlten Wanderschuhe abgeholt.
Abends ist Kari dann noch in den Stall. Dort war am Nachmittag ein Kalb geboren worden, soooo süß:
ein Kalb wird fast täglich geboren
(anklickbar)

Mittwoch, 02.09.2009
Heute haben sich unsere Wege getrennt. Kari hatte es heute vorgezogen einen Ruhetag einzulegen.
Torsten hat sich auf den Weg zum Nebelhorn gemacht. Da wir die Fahrten mit den Bergbahnen eh in unserem Unterkunftspreis inklusive haben, muss das auch genutzt werden. Somit hat Torsten sich mit der Bahn auf zur Station Höfatsblick gemacht. Von dort ging es zu Fuß mit Schusters neuen Sohlen hinauf zum Nebelhorn Gipfel. Als ich endlich an der Gipfelstation angekommen war, machte das Nebelhorn seinem Namen alle Ehre.
Nebelhorn
(anklickbar)

Ich habe dann eine Weile oben gewartet – in der Hoffnung, dass sich der Nebel auflöst. Was er jedoch nicht tat. Somit entschloss ich mich, mit der Bahn vom Gipfel wieder hinunter zum Höfatsblick zu fahren. Da dort gute Sicht war, bin ich noch ein paar Meter gelaufen und ein paar Fotos gemacht.
Nebelhorn
(anklickbar)

Und wie es sein sollte, löste sich nun auch der Nebel am Gipfel auf. Also bin ich mit der Bahn wieder hinauf zum Gipfel gefahren. Schnell ein paar Bilder gemacht und dann war der Nebel auch schon wieder da.
allgaeu0014
(anklickbar)

es zieht sich wieder zu
(anklickbar)

Somit bin ich dann wieder mit der Bahn hinunter zum Höfatsblick gefahren. Schon praktisch, wenn die Fahrten kostenfrei sind. Dort bin ich dann direkt in die Bahn zur Talstation umgestiegen. Auf halber Strecke muss man immer an der Station Seealpe umsteigen. Obwohl ich schon in die Bahn zur Talstation eingestiegen war, entschloss ich mich kurz dann wieder auszusteigen und den Abstieg nach Oberstdorf über den Tobelweg per Fuß durchzuführen.
wunderschöne Landschaft überall
(anklickbar)

Der Abstieg war sehr schön, auch wenn es sehr anstrengend war.

Donnerstag, 03.09.2009
Nach einer recht unruhigen Regennacht klärte es am Morgen wieder auf, so dass wir uns entschieden, zur Breitachklamm zu fahren.
Ziemlich beeindruckend, durch die Schluchten zu laufen, unten die reißende Breitach, die im Jahr 2005 einen Hochwasserstand von 6,60 erreichte.
Die Breitachklamm
(anklickbar)

beeindruckend
(anklickbar)

Und noch einiges Andere fand man auf diversen Schildern
hier ist auch schon viel passiert
(anklickbar)
Mit uns befanden sich viele andere Menschen dort. Zwischendurch wurden wir auch mal nass, so dass wir unsere Regenjacken anziehen mussten.
Die Breitachklamm ist unterteilt in mehrere Rundwanderwege. Die meisten gehen sie bis zur Bergkasse, dann drehen sie wieder um und gehen den gleichen Weg zurück. Wir aber haben uns entschieden, weiter aufzusteigen über den Zwingsteg.
Von dort aus sahen die Menschen auf dem Weg, den wir zuvor gelaufen waren, winzig aus. Wahnsinn:
dort waren wir 20 Minuten vorher auch langgelaufen.
(klick)

Dann auf einmal zogen dunkle Wolken auf und als wir den asphaltierten Weg kurz vor der Dornachalpe gelangten, fing es richtig stark an zu regnen. Wir stellten uns kurz unter, aber als es nicht besser wurde, entschieden wir uns, weiterzulaufen zum Alpgasthof.
Uns kamen schon die ersten Wanderer entgegen „Da ist kein Platz mehr“. Wir versuchten es trotzdem und stellten sehr schnell fest: Alles voll bis auf den letzten Platz.
Also liefen wir weiter. Sooo lange war der Weg ja nun auch nicht mehr bis zum Parkplatz. Und keine halbe Stunde später, durchnässt bis auf die Knochen, waren wir dann am Auto angekommen. Alles in allem aber doch eine schöne Wanderung.
Den Nachmittag haben wir dann mit dem Fotobuch hier verbracht: Vorbereiten, die ersten Fotos auswählen und die ersten Tage fertig stellen.
Und ich (Kari) wollte noch mal nach dem am Tag zuvor geborenen Kälbchen sehen, es war bereits in seiner eigenen Box und war kräftig am muuuuhen :)

Freitag, 04.09.2009
Heute haben wir uns einen Auszeit gegönnt. Passte dann mit dem Regenwetter auch sehr gut. Irgendwie wollte Petrus wohl auch, dass wir uns mal einen Tag ausruhen und auf der Couch rummummeln.
Gegen Mittag haben wir uns dann doch nochmal aufgerafft um einzukaufen. Sind zunächst nach Oberstdorf in einen Discounter gefahren – das war aber nix. Der Laden war eine absolute Katastrophe. Somit sind wir dann weiter zum L*dl. Da weiß man was man hat. Auf dem Weg nach Hause sind wir diesmal über die B19 bis Fischen und dann hoch zum Andreashof gefahren. Auf dem Weg ist ein V-Markt. Da wir neugierig waren, was sich dahinter verbirgt, haben wir kurz entschlossen angehalten und sind in den Markt rein. DAS ist mal ein richtig guter Markt. Ein wenig wie ein kleiner Real.
Nachmittags haben wir uns dann auch noch entschlossen, eine kleine Runde zu gehen. Es hatte gerade mal aufgehört zu regnen und so sind wir dann los in Richtung Widum. Dort dann abgebogen Richtung Fischen/Au.
die Kühe im Allgäu sind sooooo süß *hach*
(anklickbar)
wir wissen bis heute nicht, was das sein soll
(anklickbar)

Nach gut 500 Metern sind wir dann wieder umgedreht. Was auch wieder gut war, denn kurz vor dem Andreashof fing es wieder zu regnen an. Haben dann den Weg zum Haus über die Wiese abgekürzt.

Samstag, 05.09.2009
Kari schreibt:
Ein Blick aus dem Fenster verriet uns, dass das Wetter heute besser ist als am Tag davor. Also haben wir nach dem Frühstück unsere Sachen gepackt und sind zur Fellhornbahn gefahren. Als Torsten nach dem Frühstück sagte „Wir fahren mit der Gondel hoch“ fing es an: es verkrampfte sich alles in mir, der Bauch grummelte und es ging mir gar nicht gut. Auf dem Weg dort hin war ich ganz still. Dann machte ich einen auf tapfer und tough, hielt an der Talstation meine Karte gegen das Drehkreuz und stieg todesmutig in die Bahn mit einigen anderen Wanderern. Als das „Höllenteil“ sich in Bewegung setzte, war es vorbei mit der Tapferkeit, ich war wie zu einer Säule erstarrt, dachte nur „Nicht, runtergucken, nicht runtergucken, beten, dass alles gut geht“. Torsten bemerkte meine Anspannung und versuchte mich zu beruhigen, da liefen aber schon die Tränen.
Nach 2 km kamen wir oben an und richtig stolz sein konnte ich nicht.

Die Mittelstation, 1780 Höhenmeter
(anklickbar)

Und mir vorstellen, den Weg auch noch zurück mit der Gondel zu fahren: Unvorstellbar! Never ever.
Das Höllenteil
(anklickbar)

Also mussten wir zu Fuß hinunter von 1770 Höhenmeter absteigen. Es war genial, einfach wunderschön, die Bergwelt. Rauschende Gebirgsbäche, Rinder, Ziegen, Blumen und vieeeel frische Luft.
wunderschöne Bergwelt
(anklickbar)

Im Berggasthof Laiter sind wir dann eingekehrt und haben lecker gegessen, Torsten Spätzle mit Allgäuer Schweinelende (mit Käse überbacken) und ich Wiener Schnitzel mit Röstkartoffeln, superlecker.
Torstens Essen
(anklickbar)

mein Essen, suuuperlecker
(anklickbar)

Danach sind wir dann weiter gelaufen, jetzt war es nur noch ca. eine halbe Stunde bis zur Talstation. Glücklich, müde und erschöpft sind wir dann nach Hause gefahren.
Dort habe ich dann bei einem Gespräch mit der Vermieterin erfahren, dass wir ja nur bis Mittwoch gebucht hatten. Gut dass wir drüber gesprochen haben.

Sonntag, 06.09.2009
Heute ist in Fischen „verkaufsoffener Sonntag mit Flohmarkt und Bäuerlichem Markt“. Ein solches Ereignis lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Und so ging es dann gegen 11h, nach einem gemütlichen Sonntagsfrühstück, los in Richtung Fischen.
Zuerst sind wir quer durch Fischen zum Flohmarkt gelaufen. Dieser war so ein typischer Flohmarkt.

Pläuschchen am Stand
(anklickbar)

Irgendwie nur olles Gerümpel. Der Trödelking hätte so manch einem sicherlich das Zeug um die Ohren gehauen. Wie kann man denn erwarten, dass jemand anderes einen gebrauchten Elektrogrill kauft, wenn von diesem auch ohne neues Grillgut gegessen werden könnte? Unverständlich. Ansonsten war der Flohmarkt halt klein und fein. War aber nichts für uns dabei.
Anschließend sind wir dann zurück zum Bauermarkt gelaufen. Auf dem Weg dahin, haben wir eine kleine Gruppe von historischen Fahrzeugen gesehen.
Isetta und Co.
(anklickbar)

Alle sehr gepflegt und es ist heute kaum vorstellbar, wie klein die Autos früher waren. Und damit sind dann die Familien auch in den Urlaub gefahren.
Bei dem Citroen Händler im Ort haben wir dann eine total vergammelte Vespa gesehen. Wir beide können es nicht verstehen, wie man ein Fahrzeug so vergammeln lassen kann. Es tut einem in der Seele weh. Wenn sie noch vollständig gewesen wäre, hätten wir sie vielleicht mitgenommen – keine Ahnung wie, aber irgendwie wäre das gegangen.
schade um die ehemals schöne Vespa
(anklickbar)

Auf dem Bauernmarkt selbst gab es eine Menge leckerere Produkte von den hiesigen Bauern. Pünktlich um 12h gab es dann das traditionelle Salut-Schießen zur offiziellen Eröffnung des Festes.
Salutschießen
(anklickbar)

Kurz danach setzte dann auch die Musik ein. Wir sind eine weile über den Markt geschlendert. Das Wetter war wie dafür gemacht. Die Sonne lachte, aber es war nicht zu heiß. Leider gibt es auch in Fischen in diesem Jahr sehr viele Wespen, so dass man eigentlich nirgendwo gemütlich sitzen und etwas trinken konnte.
Abends sind wir noch eine kleine Runde durch unser Urlaubsort Schöllang gelaufen. Wir haben uns die Kirche angeschaut und sind einfach durchs Dorf geschlendert.
Kirche Schöllang
(anklickbar)

Es ist richtig schön, einfach so ohne Ziel unterwegs zu sein. Der Weg ist das Ziel. Von einer Stelle aus, hatten wir einen herrlichen Blick runter auf Fischen. Die Berge boten eine traumhafte Kulisse.
Blick auf Fischen in der Abendsonne
(anklickbar)

Montag, 07.09.2009
Am Abend zuvor hatten wir bereits beschlossen, an den Bodensee zu fahren. Genauer gesagt zur Blumeninsel Mainau. Montags dürfte es nicht so voll sein wie am Wochenende. Dachten wir. Also sind wir recht früh mit dem Auto los. Aber die kürzeste Strecke über Balderschwang, Hittisau und Bregenz konnten wir nicht nehmen, weil der Riedbergpass wegen Bauarbeiten gesperrt war. Super! Großes Tennis. Also mussten wir den langen Weg über Sonthofen, Immenstadt und Friedrichshafen nehmen. In Friedrichshafen sind wir dann mit der Fähre nach Konstanz übergesetzt. Karis anfängliche Fährenangst wurde aber relativ schnell beruhigt, so dass die Fahrt doch ganz angenehm wurde.
auf der Fähre
(anklickbar)

Dann noch ein paar Minuten mit dem Auto bis zur Insel Mainau. Das Ziel war: Entspannt Fotos machen. Das Problem war: Zuviele Menschen, die Insel war überlaufen, auf fast jedem Bild sind Menschen zu sehen gewesen.
Überlaufen
(anklickbar)
und überall fleißige Bienen :)
(anklickbar)
"Ich stell mich jetzt auch mal hier hin wie die anderen Touries"
(anklickbar)

Nicht entspannt. Dann bekam Torsten noch Kopfweh , was die Sache mit der Entspannung nicht wirklich erleichterte.
Die Idee, einen Kaffee zu trinken und eine Kleinigkeit zu Essen wurde in die Tat umgesetzt, was zur Folge hatte, dass es ihm ca. eine Stunde später übel wurde.
Wir sind dann schnurstracks zum Auto und anstatt mit der Fähre sind wir dann den Weg über Konstanz, den Kanton Thurgau, St. Gallen, dem Österreichischem Vorarlberger Land zurück ins Allgäu. Nach einiger Zeit bat Torsten um einen Fahrerwechsel. Es ging ihm wirklich schlecht. Als wir dann hier „zuhause“ angekommen sind, hat er sich sofort ins Bett gelegt, ein bisschen Schlaf hat ihm wie immer geholfen und später ging es ihm wieder besser.

Dienstag, 08.09.2009
Am letzten Tag unseres Aufenthaltes sind wir nach dem Frühstück nach Obermaiselstein gefahren, um uns nach einen Preis für eine Holzbank zu erkundigen. Dort gibt es eine Tischlerei, die Gartenbänke und –tische herstellt. Wir haben uns dann aber dafür entschieden, keine Bank für unseren Garten zu kaufen.
Also sind wir wieder gefahren. In Oberstdorf sind wir dann noch ein wenig durch die Gassen gebummelt, haben in der Holzschnitzerei, wo wir im Januar schon unsere Krippenfiguren gekauft haben, nach dem Preis für die Krippe selbst gefragt und uns drauf geeinigt, im nächsten Jahr wieder zukommen oder sie zu bestellen, wenn bessere Zeiten gekommen sind.
Abends sind wir dann noch eine große Runde spazieren gewesen, tat richtig gut!
Danach haben wir unsere Koffer und Sachen gepackt, die Wohnung wieder hergerichtet, den Wagen schon mal beladen und sind ein letztes Mal in die harten Betten gestiegen.
Fotos haben wir an diesem letzten Tag nicht gemacht.

Urlaub
Kari
6. Oktober 2009
16:45
1 Kommentar
 

1 Kommentar

 

Hallo Kari und Torsten,

das sieht nach einem tollen Urlaub aus und die Zeit habt Ihr gut genutzt. Und Ihr habt alles zauberhaft beschrieben.
LG
Julius

 

Los, sag was !